Montag, 8. Juni 2015

Vorfreude auf den nächsten Urlaub

Ein Blick in den Salinenpark von Bad Rappenau.
Hier schon einmal ein paar kleine Bildimpressionen vom Urlaub am Neckar, der nun leider schon hinter mir und meiner zuweilen besseren Hälfte liegt. Ich denke mir: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! Also freue ich mich schon auf die nächsten Ferien, auch wenn es dann nur ein paar Tage sein werden. Diesmal haben wir uns nach langer Zeit einmal wieder eine 14-tägige Auszeit gönnen können. Es war sehr schön, sich einfach nur treiben zu lassen und sich keinen Pflichten unterwerfen zu müssen. Eigentlich wollte ich an meinem Krimi weiter schreiben, der schon sehr weit gediehen ist. Aber es gab einfach viel zu viel Gelegenheit, die Zeit im Odenwald und am Neckar zu genießen, statt sich das iPad zu schnappen und an einem Text weiter zu tippen. So habe ich das iPad vorwiegend zum Fotografieren genutzt, weil ich die große Kamera zuhause gelassen hatte.

Die bessere Hälfte mal nicht ante portas, sondern mittendrin in der begrünten Nische mit dem Fotoapparat im Anschlag.
Es ist schon sehr viele Monate her, dass ich über einen Urlaub in Grasellenbach geschrieben habe. Damals hatten wir noch unsere Hündin Peggy dabei, die sich im November 2014 dazu entschieden hat, in den Hundehimmel aufzusteigen. Ich vermisse sie immer noch sehr. Sie hat uns fast 12 Jahre lang begleitet, manchmal für Stress, aber überwiegend für viel Freude gesorgt. Hier könnt ihr unter dem Titel "Urlaub vorbei, urlaub schön, Vorfreude auf den nächsten..." noch einmal nachlesen, was mir damals gut gefallen hat und weshalb wir am liebsten in der nahen Umgebung unsere Ferien verbringen.


Eine Trauung im Wasserschloss in Bad Rappenau -
zufällig mitgekriegt!
Diesmal sind wir mit meiner Knutschkugel und nicht mit der Familienkutsche gefahren. Das Gepäck zu verstauen war schon eine logistische Meisterleistung, besonders vor der Heimfahrt, denn es sind noch eine Menge Dinge hinzugekommen, die wir im Kaufrausch (es waren zwar nur Kleinigkeiten) erworben haben.

Leider hatte sich eine Schraube in den linken Hinterreifen meines Smart gebohrt, so dass ich eine Werkstatt mit Reifendienst aufsuchen musste, die Gott sei Dank nur gut 100 Meter vom Hotel entfernt war. Ein schwäblender Chef mit türkischem Migrationshintergrund (nein - nicht Cem Özdemir!!) hat mit ganz unkompliziert geholfen und nur ein Taschengeld für die Reparatur verlangt. Leider muss ich mir nun zwei neue Hinterräder besorgen, weil der Reifen doch zu stark beschädigt wurde und ich maximal noch 100 km damit fahren darf, um mich und meine Mitmenschen nicht zu gefährden. Mist!!!

Letztlich bin ich heilfroh, dass ich den Platten nicht unterwegs hatte, wo erstens kaum eine Werkstatt in der Nähe gewesen wäre und zweitens der Reifen hätte platzen können und der Schaden weitaus größer gewesen wäre. Einen Ersatzreifen hat der Smart nicht - und mit einem Reparaturset hantieren kann ich nicht besser als ein Hufeisen zu schmieden. Das kann ich nämlich überhaupt nicht! Meine zuweilen bessere Hälfte hat in dieser Hinsicht auch zwei linke Hände. Nun ja, vielleicht sollte ich mich doch mal für einen Kurs: "Wie kann ich bei einer Reifenpanne selbst Hand anlegen" anmelden und ihn auch wahrnehmen! ;-)

Die Burg Guttenberg hoch über Neckarmühlbach, einem Ortsteil von Haßmersheim.
Vor Fronleichnam ist es mir doch noch gelungen, den mir seit über 30 Jahren Angetrauten auf die Burg Guttenberg derer von Gemmingen zu schleppen. Er war sowohl von dem Gemäuer als auch von den Flugvorführungen der Deutschen Greifenwarte beeindruckt.

Uhu Tobias mit den Federohren und sein Betreuer auf der Burg Guttenberg, 
Sitz der Deutschen Greifenwarte.
Das waren nur ein paar ganz wenige Eindrücke. Aber Leute, ich muss leider wieder dem Brötchenverdienen nachgehen, weshalb ich mich jetzt nicht so ausschweifend auslassen kann. Der Berg auf meinen Schreibtisch ist noch nicht abgebaut - und die nächsten Aufgaben dräuen. Zwischendurch erfreue ich mich an den noch nachklingenden Eindrücken eines schönen Urlaubs und freue mich auf den nächsten!