Donnerstag, 10. März 2016

Rückblick auf den Internationalen Frauentag am 8. März

Bei der Stadtführung hatten wir viel Spaß. Foto: Katja Heinz
Der Weltfrauentag oder auch internationale Frauentag ist immer eine gute Gelegenheit, auf die Ungerechtigkeiten hinzuweisen, die einer Chancengleichheit im Wege stehen. Wir Frauen müssen uns solidarisieren und so wie Männer auch Netzwerke schaffen, um die noch bestehenden Hürden abzubauen. Die Gleichstellungsbeauftragte unseres Landkreises, Sabine Farrenkopf, hat in diesem Jahr ein schönes Programm auf die Beine gestellt: Die Eröffnung zur Veranstaltungsreihe am vergangenen Sonntag mit einem mitreißenden Konzert im Kino Erlenbach, bei dem die Sängerin Susa Stegmann die Gäste im voll besetzten Saal begeisterte, anschließend der Film "Suffragette", der aufzeigte, wie sehr die Frauen um 1912 ausgebeutet wurden und zu militanten Mitteln griffen, um ihre Rechte - zuvörderst das Wahlrecht - einzufordern: Wahlrecht von Suffragettenbewegung erkämpft
Am Montag dann die Stadtführung mit mir auf Basis meines Buches "Obernburg mit langen Wimpern": Obernburg mit den Augen einer Frau betrachtet und am Dienstag mit einem Frauenfrühstück am Morgen und einer Lesung mit der aus aus Somalia stammenden Fadumo Korn am Abend.

Zusammen mit den Frauen von Bündnis 90/Die Grünen habe ich dann noch eine Stadtführung "light" veranstaltet und anschließend einige Geschichten aus meinem Stadtführer gelesen. Es war ein sehr schöner und lockerer Abend, bei dem viel gelacht, aber auch diskutiert wurde. Die Frauen der Öko-Partei hatten einen Forderungskatalog zusammengestellt, den sie Landrat Jens Marco Scherf überreichten.

Sabine Stellrecht-Schmidt überreicht Landrat Jens Marco Scherf einen Forderungskatalog.