Freitag, 7. Dezember 2012

Schnee satt - und es ist glatt!

Schnee satt auf unserem Balkon. Stand 7. Dezember, 17:00 Uhr.

Jetzt haben wir wieder mal Schnee satt. Glatt ist es außerdem, schneeglatt! Nix für rasende Reporterinnen wie mich. Am Wochenende habe ich eine Menge Termine, wo ich zwangsläufig ins Auto steigen und mich den Witterungs- und Verkehrsverhältnissen beugen muss. I'm not amused! Im Moment schneit es sich so richtig ein. Eigentlich sollte der Schnee schon heute Morgen fallen, so wie in anderen Gebieten der Republik. Aber jetzt trifft die Wetterprognose ein, zwar verspätet, aber mit Wucht.


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Mit Leuten, die derzeit auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, fühle ich mit. Ich erinnere mich an den Winter 2010 als neben dem Schnee auch noch Blitzeis für ein Verkehrschaos auf den Autobahnen und Verkehrswegen sorgte, in vielen Gebieten der Schulunterricht ausfiel, der Flugverkehr lahm gelegt wurde und selbst viele Züge nicht fahren konnten. Damals hatte ich einen Artikel geschrieben, in dem ich die Infos über Schulausfall in den deutschen Bundesländern zusammengefasst hatte. An einem Tag hatte ich einen Traffic von mehr als 100.000 Klicks und 300 Likes bei Facebook. Den Artikel habe ich dann immer wieder aktualisiert, so dass er auch heute noch nicht Schnee von gestern ist. Allerdings wünschte ich mir jetzt, dass der Schnee von heute schon der Schnee von gestern wäre, weil ich heute Abend ins Fahrzeug steigen muss, um nach Elsenfeld zu tuckern. Es findet eine Feier zum 40-jährigen Bestehen des Landkreises Miltenberg statt.

Die schneebedeckte Wendelinuskapelle am Salztrög in Obernburg, aufgenommen im Januar 2010.
 Wenn es noch weiter schneit, sollte der Schnee dann wenigstens noch ein wenig liegen bleiben - bei freien Straßen, versteht sich! - damit ich schöne Fotos für meine diesjährigen Weihnachtsgrüße schießen kann. Zwar habe ich attraktive Schneebilder von der Anna-Kapelle und von der Römerstraße mit Weihnachtsbeleuchtung und Blick aufs Rathaus, aber die sind schon mindestens zwei Jahre alt. Insofern ist Schnee satt dann doch noch irgendwie nützlich. Ganz abgesehen für die Kinder, die Schneemänner bauen und ihre Schlitten in Aktion setzen können.
Schnee und Weihnachtsbeleuchtung, das schmückt! Obernburgs Römerstraße im Dezember 2010.
Bitte beachten: Eine Verwendung der Fotos ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers gestattet!

1 Kommentar:

  1. Für Leute, die mit dem Auto unterwegs sind, sind winterliche Straßenverhältnisse keine reine Freude. Allerdings sieht die verschneite Landschaft deutlich schöner aus als karge Felder oder laublose Bäume. Alles hat seine Vor- und Nachteile, auch der Schnee.

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