Mittwoch, 23. Dezember 2020

Schülerzeitung mit Auszeichnung


Große Freude bei Schülern, Lehrern und Schulleitung über den Gewinn des dritten Preises beim Blattmacher-Wettbewerb.


Es war ein Termin, der punktgenau vor dem harten Lockdown stattfand: Am Dienstag, 15. Dezember hatte ich mit den Lehrkräften Daniela Rothermich, Sabine Zöller und Schulleiterin Birgitta Burghardt den Termin in der Janusz-Korczak-Schule in Elsenfeld ausgemacht. Gerade noch rechtzeitig, bevor alle Schulen ab 16. Dezember geschlossen werden mussten. So hatten die Schüler Gelegenheit, mit aufs Bild zu kommen und ihre Statements abzugeben.

Das Titelblatt der preiswürdigen 
Schülerzeitung »Schneckenpost«


Grund des Besuchs war eine Reportage über den Gewinn des dritten Preises in der Kategorie Förderschulen im bayernweiten Blattmacher-Wettbewerbs für Schülerzeitungen. Die Freude über diese Auszeichnung ist groß. Ich habe mich von Herzen mitgefreut, zumal es sich um eine Förderschule handelt, die von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten besucht wird. So ein Gewinn ist deshalb nicht alltäglich.
Nachfolgend der Link zur Main-Echo Veröffentlichung


Freitag, 18. Dezember 2020

Dritte Runde »Voilá! Kunst. Virtuell.«

 

Mein Beitrag zur virtuellen Ausstellung von Kuratorin Susanne Kempf. Im Hintergrund das
Obernburger Rathaus als Kennzeichen meines Wohnorts.


Eine der ersten Reaktionen auf die Veröffentlichung der dritten digitalen Ausstellung „Voilá! Kunst. Virtuell.“ Kam aus der Schweiz, eine dort lebende brasilianische Künstlerin schrieb an Kuratorin Susanne Kempf: „What a wonderful beginning of a day!!!! I am going to see it right away. Thank you very very much for all this beautiful work you have been doing. Putting all of us together, making these gray days a bit more colorful. So many talented people.“ Eine andere Künstlerin schrieb: „Vielen Dank, dass ich Teil der Ausstellung sein darf. Sie ist wieder fabelhaft geworden.“ Und eine Teilnehmerin aus Georgien urteilte: „Vielen Dank, dass Sie uns bei dieser Pandemie geholfen und unsere Tage schön gemacht haben.“

Susanne Kempf aus Weiden, Künstlerin und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen, entwickelte in der unfreiwilligen Ruhepause durch die Corona-Beschränkungen im April eine sehr spezielle Ausstellungsidee. Mit „Voilà! Kunst gegen Corona.“, wie die erste Präsentation überschrieben war, zeigten Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten, wie sie mit der Pandemie und der völlig neuen Lebenssituation künstlerisch-kreativ umgehen. Bereits wenige Wochen nach der Freischaltung der ersten Präsentation folgte „Voilá! II“, jetzt gibt es die dritte Ausgabe. 



Geplant ist, die Ausstellungsreihe auch nach der Corona-Pandemie fortzuführen, mindestens zweimal jährlich soll eine neue virtuelle Ausstellung veröffentlicht werden. Parallel dazu sind auch analoge Ausstellungen geplant. In der aktuellen Präsentation schickten die 55 Teilnehmer nicht nur Fotos ihrer Werke, sondern auch jeweils ein Foto ihrer Heimat, in das die jeweiligen Kunstwerke digital eingebaut wurden. Auf diese Weise wollte Susanne Kempf den Bezug der Teilnehmer zu ihrer Heimat zeigen. In der Ausstellung zu sehen sind neben den Kunstwerken der vielen Teilnehmer auch Eindrücke der Aktion „Bunte Bänke“ des Weidener Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“. Auch werden Fotos der unterfränkischen Journalistin und Fotografin Ruth Weit zaus der „Rocky Horror Show“ gezeigt. Die Ausstellung kann im „Virtuellen Kulturraum“ auf der Website der Stadt Weiden (www.weiden.de) und auf Youtube angesehen werden: https://youtu.be/3UhQb8pPdMo

Weitere Ausstellung geplant: Interessierte können sich bewerben

Bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung der aktuellen Ausstellung gingen die ersten Anmeldungen zur Teilnahme an „Voilá! IV“ ein. Teilnahme-interessierte akademische und nicht-akademische Künstler können sich bei Susanne Kempf melden unter Telefon 0961 6340324 oder per Email an Kunstkontor-SK@magenta.de
Danke, Susanne Kempf, für die Pressemitteilung, die sie mir zur Verfügung gestellt hat. 💖

Freitag, 11. Dezember 2020

Lichtblicke im Advent 2020

 

Anja Pfeifer und Katharina Hotz in der St.Josefs-Kapelle, wo ein stilisierter Weihnachtsengel
die Besucher begrüßt.
Foto: Ruth Weitz

Mömlinger Gassen im Advent

Am vergangenen Wochenende war ich in meiner Nachbargemeinde Mömlingen, um mir den dortigen Adventsweg anzuschauen und über die Aktion zu berichten. Begleitet wurde ich von Anja Pfeifer und Katharina Hotz. Sie haben gemeinsam mit ihren Gemeinderatskollen überlegt, was man tun kann, um auch ohne den üblichen Weihnachtsmarkt vorweihnachtliche Atmosphäre zu vermitteln. Mit dem Adventsweg unter dem Motto »Mömlinger Gassen im Advent« ist es ihnen gelungen.

Unterstützt von Mitarbeitern des Bauhofs und Bürgermeister Siegfried Scholtka haben die zwei Gemeinderätinnen federführend die einzelnen Stationen gestaltet. Mitgeholfen haben auch einige Kolleg*innen aus dem Gemeinderat. Gerade für Familien mit Kindern vermitteln die ideenreich und liebevoll gestalteten Haltepunkte - wie hier die Waldweihnachten mit Holzgiguren von Tobias Hotz - ein heimeliges Gefühl und kommen dem Sinn von Weihnachten sehr nahe, ganz ohne das übliche Weihnachtsmarkttreiben.

Eine schöne Sache und eine beispielhafte Initiative in der Corona-Pandemie.
Nachfolgend der Beitrag im Main-Echo.
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Samstag, 21. November 2020

Was SARS-CoV-2 mit uns macht

Mund-Nasenschutz, Abstands- und Hygieneregeln helfen, die Verbreitung des Virus' SARS-CoV-2 einzudämmen. 
Foto: pixabay.com

Spätestens seit dem 15. März 2020 haben die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter der Folgen der Corona-Pandemie zu leiden. Die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, die erste Infektionswelle mit dem Virus SARS-CoV-2 führte zum  harten Lockdown, der erst allmählich gelockert wurde. Ende Oktober 2020 wurden wir mit der zweiten Welle und rasant steigenden Infektionszahlen überschwemmt, was zu einem Teil-Lockdown für den ganzen Monat November führte.

Ein Ende der Einschränkungen ist noch nicht abzusehen. Der Winter 2020/2021 wird hart. Die seelischen Belastungen - ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Folgen und der gesundheitlichen Gefährdung - sind erheblich. Wer sich dieser Tatsache nicht stellt, zu den Corona-Leugnern gehört, an Verschwörungstheorien glaubt und durch unverantwortliches Handeln sich selbst und andere in unnötige Gefahr bringt, gehört zu einer gefährlichen Minderheit, die mit schlüssigen Argumenten nicht zu überzeugen ist. 

Notwendige und überzogene Maßnahmen 

Die Corona-Pandemie ist ohne Zweifel sehr belastend. Das steht fest. Dennoch sollten wir aus Verantwortung für uns selbst und unser Umfeld die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektion akzeptieren und sie beherzigen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, die Hygiene- und Abstandsregeln sind leicht einzuhalten. Auch der Verzicht auf Urlaubsreisen ist zwar bitter, aber verantwortungsvoll. Manche Regeln sind überzogen. Wie beispielsweise soll man von einem Kind verlangen, dass es nur mit einem Freund/einer Freundin spielen darf? Kultur- und Gastronomiebetriebe, Künstler*innen und Einzelunternehmer*innen kämpfen ums Überleben. Der erste Lockdown hat sie bereits schwer getroffen. Jetzt, durch die Einschränkungen des Teil-Lockdowns, wird deren Zukunftsperspektive noch düsterer. Die vom Staat angekündigten finanziellen Hilfen können nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

Aufrüttelnde Berichte 

Die Berichte von Menschen, die einen schweren Verlauf der Infektion durchgemacht haben und mit den Spätfolgen noch lange kämpfen müssen, sind ernüchternd und aufrüttelnd. Deshalb: Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen und selbst einen Teil dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus' eingedämmt wird.

Hier ein seriöser Bericht mit dem Titel »Schwerer Covid-19 Verlauf: Von topfit zu todkrank«

Donnerstag, 30. Juli 2020

Malwettbewerb in Klingenberg in Corona-Zeiten



Ein außergewöhnliches Frühjahr, die Corona-Pandemie mit Lockdown, hat die Welt völlig auf den Kopf gestellt. Das hat auch der Verein Kunstraum in Churfranken zu spüren gekommen. Ausstellungen und Kunstaktionen konnten nicht stattfinden. Zusammen mit der Stadt Klingenberg hat auf Anregung von Dieter Mocka, kürzlich ins gleichberechtigte Vorstandsteam gewählt, die Stadt Klingenberg in Kooperation mit dem Kunstraum Churfranken zu einem vierwöchigen Malwettbewerb für Klingenberger Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren aufgerufen. Ziel: der Kreativität sollte auch während Corona eine Plattform gegeben werden. Das Thema des Wettbewerbs ohne jegliche Vorgaben lautete »Die Welt ist bunt«. Im Mittelpunkt stand die Inspiration. Insgesamt sieben Werke von sechs Künstlern wurden im Klingenberger Rathaus eingereicht.

Alle Werke waren preiswürdig

Die Jury, die sich aus Bürgermeister Ralf Reichwein, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aus Mitgliedern der Kunstraums und Kunstliebhabern zusammensetzte, konnte sich letztlich nicht für eine Reihenfolge in der Bewertung entscheiden. »Wir fanden sie alle gut und preiswürdig«, berichtet der Rathauschef. Deshalb hatte er die Initiative ergriffen, über das soziale Netzwerk Facebook abstimmen zu lassen. Rund 300 Personen hatten sich letztlich beteiligt. Mit deutlichem Vorsprung fand das Werk von Andreas Küpper Gefallen bei der Abstimmung und erreichte den ersten Platz. Küpper ist seit Ende Juni auch im Vorstandsteam des Vereins Kunstraum. Alle anderen eingereichten Arbeiten lagen beim Voting dicht beieinander, so dass sie als Zweitplatzierte gewertet wurden. Der Erstplatzierte erläuterte den Hintergrund seines Werks, das zwei Männer auf Distanz zeigt. Die Spirale im Vordergrund symbolisiert trotz räumlichem Abstand eine Verbindung zueinander. Der Blick in den blauen Himmel steht für die Hoffnung auf Frieden und Toleranz für eine bunte Welt, in der Männer und Frauen, unterschiedlicher Nationalitäten und in allen Hautfarben respektvoll miteinander leben können.





Preisverleihung im Rathaus


Zu Beginn der Woche waren die Künstler, die am Malwettbewerb teilgenommen hatten, von Bürgermeister Reichwein zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen worden. Die Teilnehmer stellten ihre Bilder kurz vor und erklärten ihre Idee. Vorstandsmitglieder des Kunstraumes, Waltraud Günther und Andreas Küpper, motivierten die Maler, sich aktiv dem Verein Kunstraum in Churfranken anzuschließen. Bürgermeister Reichwein gratulierte zu den Kunstwerken und überreichte allen Künstlern einen Einkaufsgutschein, der in einem Einzelhandelsgeschäft oder Restaurant in Klingenberg eingelöst werden kann. Der Gewinner Andreas Küpper erhielt zusätzlich einen Pokal. Der Kunstraum in Churfranken wird die Bilder im Rahmen einer Ausstellung im Löw-Haus präsentieren. Eigens aus Österreich eingereist war der Schauspieler und Musicaldarsteller Johann Rosenhammer, der von dem Wettbewerb gelesen hatte und den Teilnehmern gratulierte. Er wird auch als Mitglied in den Verein Kunstraum eintreten.