Samstag, 21. November 2020

Was SARS-CoV-2 mit uns macht

Mund-Nasenschutz, Abstands- und Hygieneregeln helfen, die Verbreitung des Virus' SARS-CoV-2 einzudämmen. 
Foto: pixabay.com

Spätestens seit dem 15. März 2020 haben die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter der Folgen der Corona-Pandemie zu leiden. Die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, die erste Infektionswelle mit dem Virus SARS-CoV-2 führte zum  harten Lockdown, der erst allmählich gelockert wurde. Ende Oktober 2020 wurden wir mit der zweiten Welle und rasant steigenden Infektionszahlen überschwemmt, was zu einem Teil-Lockdown für den ganzen Monat November führte.

Ein Ende der Einschränkungen ist noch nicht abzusehen. Der Winter 2020/2021 wird hart. Die seelischen Belastungen - ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Folgen und der gesundheitlichen Gefährdung - sind erheblich. Wer sich dieser Tatsache nicht stellt, zu den Corona-Leugnern gehört, an Verschwörungstheorien glaubt und durch unverantwortliches Handeln sich selbst und andere in unnötige Gefahr bringt, gehört zu einer gefährlichen Minderheit, die mit schlüssigen Argumenten nicht zu überzeugen ist. 

Notwendige und überzogene Maßnahmen 

Die Corona-Pandemie ist ohne Zweifel sehr belastend. Das steht fest. Dennoch sollten wir aus Verantwortung für uns selbst und unser Umfeld die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektion akzeptieren und sie beherzigen. Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, die Hygiene- und Abstandsregeln sind leicht einzuhalten. Auch der Verzicht auf Urlaubsreisen ist zwar bitter, aber verantwortungsvoll. Manche Regeln sind überzogen. Wie beispielsweise soll man von einem Kind verlangen, dass es nur mit einem Freund/einer Freundin spielen darf? Kultur- und Gastronomiebetriebe, Künstler*innen und Einzelunternehmer*innen kämpfen ums Überleben. Der erste Lockdown hat sie bereits schwer getroffen. Jetzt, durch die Einschränkungen des Teil-Lockdowns, wird deren Zukunftsperspektive noch düsterer. Die vom Staat angekündigten finanziellen Hilfen können nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

Aufrüttelnde Berichte 

Die Berichte von Menschen, die einen schweren Verlauf der Infektion durchgemacht haben und mit den Spätfolgen noch lange kämpfen müssen, sind ernüchternd und aufrüttelnd. Deshalb: Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen und selbst einen Teil dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus' eingedämmt wird.

Hier ein seriöser Bericht mit dem Titel »Schwerer Covid-19 Verlauf: Von topfit zu todkrank«

Donnerstag, 30. Juli 2020

Malwettbewerb in Klingenberg in Corona-Zeiten



Ein außergewöhnliches Frühjahr, die Corona-Pandemie mit Lockdown, hat die Welt völlig auf den Kopf gestellt. Das hat auch der Verein Kunstraum in Churfranken zu spüren gekommen. Ausstellungen und Kunstaktionen konnten nicht stattfinden. Zusammen mit der Stadt Klingenberg hat auf Anregung von Dieter Mocka, kürzlich ins gleichberechtigte Vorstandsteam gewählt, die Stadt Klingenberg in Kooperation mit dem Kunstraum Churfranken zu einem vierwöchigen Malwettbewerb für Klingenberger Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren aufgerufen. Ziel: der Kreativität sollte auch während Corona eine Plattform gegeben werden. Das Thema des Wettbewerbs ohne jegliche Vorgaben lautete »Die Welt ist bunt«. Im Mittelpunkt stand die Inspiration. Insgesamt sieben Werke von sechs Künstlern wurden im Klingenberger Rathaus eingereicht.

Alle Werke waren preiswürdig

Die Jury, die sich aus Bürgermeister Ralf Reichwein, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aus Mitgliedern der Kunstraums und Kunstliebhabern zusammensetzte, konnte sich letztlich nicht für eine Reihenfolge in der Bewertung entscheiden. »Wir fanden sie alle gut und preiswürdig«, berichtet der Rathauschef. Deshalb hatte er die Initiative ergriffen, über das soziale Netzwerk Facebook abstimmen zu lassen. Rund 300 Personen hatten sich letztlich beteiligt. Mit deutlichem Vorsprung fand das Werk von Andreas Küpper Gefallen bei der Abstimmung und erreichte den ersten Platz. Küpper ist seit Ende Juni auch im Vorstandsteam des Vereins Kunstraum. Alle anderen eingereichten Arbeiten lagen beim Voting dicht beieinander, so dass sie als Zweitplatzierte gewertet wurden. Der Erstplatzierte erläuterte den Hintergrund seines Werks, das zwei Männer auf Distanz zeigt. Die Spirale im Vordergrund symbolisiert trotz räumlichem Abstand eine Verbindung zueinander. Der Blick in den blauen Himmel steht für die Hoffnung auf Frieden und Toleranz für eine bunte Welt, in der Männer und Frauen, unterschiedlicher Nationalitäten und in allen Hautfarben respektvoll miteinander leben können.





Preisverleihung im Rathaus


Zu Beginn der Woche waren die Künstler, die am Malwettbewerb teilgenommen hatten, von Bürgermeister Reichwein zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen worden. Die Teilnehmer stellten ihre Bilder kurz vor und erklärten ihre Idee. Vorstandsmitglieder des Kunstraumes, Waltraud Günther und Andreas Küpper, motivierten die Maler, sich aktiv dem Verein Kunstraum in Churfranken anzuschließen. Bürgermeister Reichwein gratulierte zu den Kunstwerken und überreichte allen Künstlern einen Einkaufsgutschein, der in einem Einzelhandelsgeschäft oder Restaurant in Klingenberg eingelöst werden kann. Der Gewinner Andreas Küpper erhielt zusätzlich einen Pokal. Der Kunstraum in Churfranken wird die Bilder im Rahmen einer Ausstellung im Löw-Haus präsentieren. Eigens aus Österreich eingereist war der Schauspieler und Musicaldarsteller Johann Rosenhammer, der von dem Wettbewerb gelesen hatte und den Teilnehmern gratulierte. Er wird auch als Mitglied in den Verein Kunstraum eintreten.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Das einzigartige BikiniARTmuseum Bad Rappenau


Der Direktor des BikiniARTmuseums, Reinhold Weinmann, ist mit Leidenschaft dabei.
Foto: Ruth Weitz
Der Anzug des Museumsdirektors ist schon ein Hit und Hingucker. 👀
Foto: Ruth Weitz

Es war ein wirklich beeindruckender Pressetermin, zu dem ich am 3. Juli 2020 ins BikiniARTmuseum eingeladen war. Ganz klar, dass ich meine Tochter Miriam mitgenommen habe, die in der selben Branche wie ich arbeitet, nämlich als Texterin und sich zudem als hervorragende Chauffeurin bewährt hat.

Die Außenaufnahme des BikiniARTMuseums mit angedocktem Hotel bei Nacht  - Coolness, die sich innen widerspiegelt.
Foto: BikiniARTmuseum Bad Rappenau


Zwar ist Bad Rappenau nicht gerade um die Ecke, aber die Fahrt durch den Odenwald über Mudau zum Neckar war bereits ein Erlebnis und sehr abwechslungsreich. Hier wurde mir erneut bewusst, wie schön es bei uns ist. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da! Dieses Goethe-Zitat ist keineswegs »alter Käs'«, sondern hoch aktuell - gerade in Corona-Zeiten. Die heimische Umgebung kennenzulernen, sich an der Natur, an der Kultur zu erfreuen, die uns umgibt, das ist das kleine Glück, das ganz groß werden kann, wenn man sich darauf einlässt.

Wie ist das BikiniARTmuseum aufgestellt?

Diese Information ist aus dem Presse-Kit entnommen, das wir am 3. Juli 2020 erhalten haben:
Kultur sehen, hören, erleben, entdecken, anfassen, inszenieren. In Shows, durch Filme, bei Musik, für sich, zu zweit, in der Gruppe... Einlassen und überraschen lassen! Das BikiniARTmuseum ist dreigeteilt. Den Besucher des BAMs erwarten ca. 400 bemerkenswerte Bademodenexponate der etwa 1.200 Bademodenstücke umfassenden Sammlung, davon viele Unikate. Die Besucher können emotionale und bereichernde Stunden rund um Verhaftungen, Skandale und starke Frauen erleben (HISTORY) und sich von den überraschenden Kunstwerken zum Museumsthema begeistern lassen (ART). Viele interaktive Möglichkeiten laden sie zum Mitmachen und Bewegen ein (MOVE).

Kurz zusammengefasst
  • 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf zwei Etagen und mit Kunstgarten
  • 1.200 Bademodenstücke, ca. 400 in der aktuellen Ausstellung
  • Über 170 themenbezogene Kunstwerke
  • Ständig wechselnde Ausstellungen

  • Öffnungszeiten

    Montag – Sonntag: 10:00 - 20:00 Uhr, Änderungen vorbehalten

    Eintrittspreise

    Erwachsene: 18,00 €, EARLY BIRD TICKETS: 10,50 €
    Ermäßigt: 14,00 € (Kind, Jugendl. bis inkl. 17 J., Auszubild., FSJ, BfD) Kinder bis einschließl. 7 Jahren frei.

    Freier Eintritt an allen Dienstagen für die Bürger aus Bad Rappenau
    70% Ermäßigung für Besucher mit Handicap, Begleitperson frei.
    Sondertarife: EARLY BIRD, Family & Friends, SWIMWEAR & SURFER Special, Community-Ticket

Kontakt und Adresse

    BikiniARTmuseum Bad Rappenau
    Buchäckerring 42 74906 Bad Rappenau - direkt an der A6
    Tel.: +49 (0) 7066 / 91 73 700 Mail: Info@BikiniARTmuseum.com
    Umfassende Infos im Internet unter der Adresse: https://www.bikiniartmuseum.com/

    Benger Ribana und Naturana - Marken, die Bad Rappenau zum Zentrum der Bademode prägten.
    Foto: Ruth Weitz


    Fazit:

    Das BikiniArtmuseum in Bad Rappenau ist beispielhaft dafür, wie ein Museum pfiffig aufgebaut werden kann, um Menschen jeden Alters zu begeistern. Es ist provokativ und feministisch im besten Sinn. Wir haben es nicht mehr erlebt, aber unsere Großmütter und Urgroßmütter, dass Baden und Schwimmen in der Öffentlichkeit für Frauen ein Verstoß gegen alle gesellschaftlichen Regeln bedeutete. Die Historie wird in der Ausstellung anschaulich dargestellt. Für mich - und auch für meine Tochter - ist klar, dass wir uns dort noch häufiger blicken lassen und den Aufenthalt mit einem Kurzurlaub verbinden.










    Mittwoch, 8. Juli 2020

    Ausstellungseröffnung Naturparke in Bayern

    Ein symbolträchtiger Schnitt durch ein blaues Band ist der Startschuss zum Eintritt in die Schau im Adam-Otto-Vogel-Haus, von links Mömlingens Bürgermeister Siegfried Scholtka, Geschäftsführerin des Geo-Naturparks Dr. Jutta Weber, Landrat Jens Marco Scherf, Anton Knapp, Vorstandsvorsitzender des Naturparkverbands Bayern und Geschäftsführer Arjen de Wit.
    Foto: Ruth Weitz

    Im »Epizentrum der Nachhaltigkeit«, wie Bürgermeister Siegfried Scholtka die Gemeinde Mömlingen nannte, fand am 5. Juli 2020 die Eröffnung der Wanderausstellung »Naturparke in Bayern« auf dem Dorfplatz in unmittelbarer Nähe des Otto-Adam-Vogel-Hauses statt. Dort war ich aus persönlichem Interesse, ohne Medienauftrag. Als Stadt- und Kreisrätin interessiert mich das Thema. So schreibe ich hier »pro bono« auf meinem Blog.
    Die Schau stellt mit eindrucksvollen Bildern auf Schautafeln die Besonderheiten der Naturparke vor: ihre Pflanzen und Tiere, ihre Gewässer, ihre Geologie und auch die menschlichen Einflüsse, die diese Landschaften geprägt haben. Und dabei sind die Naturparke 19 einzigartige Landschaften, die allesamt die Vielfalt der bayerischen Kulturlandschaft abbilden. So heißt es in der Pressemeldung des Geo Naturparks Bergstraße-Odenwald, in dessen Umfeld wir uns im Dreiländereck Baden-Württemberg, Bayern und Hessen befinden.

    Natur erlebbar machen


    Wie es weiter in der Pressemeldung heißt, zeigt die Ausstellung anhand konkreter Beispiele auf, wie die Naturparkverwaltungen ihre Gebiete mit vielfältigen Maßnahmen erhalten, entwickeln und für jeden erlebbar machen. Das Gemeinschaftsprojekt ist unter der Federführung des Naturparkverbands Bayern e.V. in Kooperation mit den Naturparken entstanden und wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt.

    Landrat Jens Marco Scherf als einer der ersten Besucher erläutert seine Eindrücke von der Schau.
    Foto: Ruth Weitz


    Mit dem Adam-Otto-Vogel-Haus in Mömlingen, die erste Fairtrade-Kommune überhaupt im Landkreis mit einem starken Bürgerengagement, wurde eine eindrucksvolle Kulisse in einem aufwendig restaurierten Fachwerkhaus gewählt. Durch die Ausstellung führte Geo-Naturpark-Ranger Leon Heinrich, der auch für die Dauer der Schau als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

    Abwechslungsreiches Rahmenprogramm


    Die Eröffnung wurde mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, flankiert vom Musikverein Mümlingtal und dem Odenwälder Märchentheater sowie mit Grußworten von Bürgermeister Siegfried Scholtka, Landrat Jens Marco Scherf, Landrat a.D. Anton Knapp (Landkreis Eichstätt und Vorstandsvorsitzender Naturparkverband Bayern), Arjen de Wit (Geschäftsführer Naturparkverband Bayern) und Dr. Jutta Weber (Geschäftsführerin Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald) gefeiert. Alle Redner*innen betonten, dass immer mehr Menschen Interesse an der Natur hätten und den Erhalt der Vielfalt von Tieren und Pflanzen begrüßten. Gleichzeitig ist die Veranstaltung in das Jubiläumsprogramm »50 Jahre Bayerisches Umweltministerium« eingebettet.

    Schauspieler des Odenwälder Märchentheaters unterhalten das Publikum.
    Foto: Ruth Weitz


    Info-Box zur Ausstellung

    Die Ausstellung »Naturparke in Bayern« ist vom 5. Juli bis 31. August 2020 im Adam-Otto-Vogel-Haus in Mömlingen zu sehen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr, Sonntag von 14 bis 16 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 06022 6856-12 oder 0160 6927862 (Leon Heinrich, Gemeinde Mömlingen).
    Weitere Informationen rund um den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, vielfältiges Infomaterial, Rad- und Wanderkarten sowie Tipps zu Erkundungstouren auf stillen Pfaden sind unter www.geo-naturpark.de zu finden. Alle Neuigkeiten gibt es auch auf der Facebook-Seite.

    Vielen Dank der Pressestelle des Geo-Naturparks für die Einladung und für die Bereitstellung der Infos!

    Dienstag, 23. Juni 2020

    Erstes Pop Up-Museum in Baden Württemberg



    Heute kam die nachfolgende Pressemitteilung. Am 3. Juli gibt es ein Preview vor der offiziellen Eröffnung. Der Countdown läuft. Bad Rappenau, wir kommen!

    Supersound wie in der Disco, Selfie-Spots zum Fotografieren, Namenssticker am Eingang und geballtes Entertainment von früh bis spät – Was für viele nach Ibiza-Urlaub klingt ist ein neuartiges Museumskonzept. Von jungen Leuten für junge Leute! Achtung: Strandbekleidung ist in diesem Museum ausdrücklich erwünscht!

    Süddeutschland bekommt ein einzigartiges Museum. Es ist nicht nur das erste Museum für Bademode und Badekultur der Welt, nein, im sogenannten „BikiniARTmuseum“ trifft hipper Beach-Lifestyle auf zeitgemäße Kulturvermittlung - Ein „Zwei-Generation-Projekt“ mit Kulissen made for Instagram. Eröffnet wird am 05. Juli – dem internationalen Tag des Bikinis.

    Hochkarätige Sammlung trifft auf Instagram PopUp Museum

    Historisch kompetent und eine Sammlung einzigartiger Raritäten auf die selbst große Museen neidisch sind stehen im Kontrast – und ergänzen sich ganz hervorragend – mit zahlreichen farbenfrohen Foto- und Filmsituationen zum Selbstinszenieren oder via VIP-Fototour zum Buchen für die ganze Familie oder Gruppen. Im eigenen Bikini PopUp Museum laden Surfboardkulissen, Schaukeln im Candyland, vier von internationalen Künstler extravagant gestaltete Umkleidekabinen auch mit Fotopoint von oben sowie die Klassiker Bällebad und pinker Badewanne ein, ausgefallene Foto-Sets zu schießen – oder wie die Jungen es sagen „Content für Social Media zu kreieren“.Im „Secret Retreat“, ein Spiegelsaal in dem nur Videos auf drei Bildschirmen abgespielt werden, die zwei Eigenschaften mitbringen: Top Musik und passend zum Sommer-Sonne-Gute-Laune-Museumsthema atemberaubende Natur, verrückte Poolparties oder mitreißendes brasilianisches Lebensgefühl, wird nicht nur getanzt, sondern auch das ganz besondere „Boomerang“ erstellt. Wie man sich mit der weltgrößten Bikinifigur „Janara“ – mit fast 10 Metern- in Szene setzt, bleibt den selbsternannten Profi-Fotografen vorbehalten, denn die steht auf dem Dach des fünfstöckigem Art Deco Gebäudes. Vorbilder des PopUp Museums waren übrigens amerikanische Konzepte wie das weltbekannte „Museum of Ice-cream“ in San Francisco und New York.

    Hier entscheiden die Jungen!


    Das junge Team – das Durchschnittsalter liegt bei unter 25 Jahren - hat dem Museum und damit der ganzen, häufig als altertümlich bezeichneten Museumslandschaft einen ganz eigenen Stempel aufgedrückt.
    Einer der dynamischsten Kräfte des Vorhabens und an vielen Stellen Ideengeber und Motivator ist Marco. Mit seinen gerade mal 21 Jahren klapperte er bereits die Canton Fair, die weltweit größte Import- und Exportwarenmesse in China, auf der Suche nach den neuesten Handelstrends für das Museum, ab. Schwerpunktmäßig baute er zudem den digitalen Interaktivbereich im Museum auf und fungiert ab Eröffnung als stellvertretener Direktor. Alexandra (24), Kultur-Wissenschaftlerin und Body-Positivity-Vertreterin, steht der Herausforderung gegenüber, den Spagat zwischen Befreiung der Frau von den Vorschriften, was sie beim Baden alles anzuziehen oder zu bedecken hat, mit Sexismus-Vorwürfen unter Einbezug aller Parteien abzuwägen. Sie freut sich bereits auf eine lebendige anhaltende Diskussion zu dem Thema, um allen Frauen, jeden Alters und jeder Figur, Anhaltspunkte und Sicherheit zu geben. „Es war unfassbar, wieviel wir Jungen hier entscheiden durften“, so Marco „das Museum hat sogar für jede Generation ein eigenes Logo. Wir freuen uns auf eine einmalige Besuchermischung, sind aber irgendwie schon im Wettbewerb. Da die Location BikiniARTmuseum so cool an der Autobahnausfahrt liegt und die im Industriedesign gestaltete Museumsgastro auch noch einen dean&david hat, bin ich überzeugt, dass gegen Abend für meine Generation hier ein richtiger Treffpunkt entsteht. Hier gehen auch die Jungen mit Strandkleidung und Flip-Flops ins Museum.“

    Als Treffpunkt und Livestyle-Hotspot ist das BikiniARTmuseum kantig, überraschend, emotional, frech und kritisch. Es wird das Beste aus historischem Museum und multimedialem PopUp Foto Erlebnis vereint mit vielen Möglichkeiten zum selbst aktiv werden. Ein Gamechanger für die Museumslandschaft. Wer sein Surfboard mitbringt erhält freien Eintritt. Für Badebekleidung mit Flipflops gibt es ganze 50% Ermäßigung auf den Eintrittspreis. Wer traut sich?

    Über das BikiniARTmuseum:

    Das BikiniARTmuseum – provokativ & so feministisch - ist der weltweit erste zentrale Ort, an dem das gesamte historische und zeitgenössische Wissen rund um den Erdball zu den Themen Bademode und Bademodenkultur zusammengetragen und der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Das BikiniARTmuseum eröffnet am 05. Juli 2020, dem internationalen Tag des Bikinis, in Bad Rappenau, der Hauptstadt der Bademode.
    Das Museum liegt inmitten des „A6 Boulevards“, in unmittelbarer Nachbarschaft vieler Besuchermagneten und direkt an der europäischen Verkehrsdrehscheibe Autobahn A6 (Paris-Heidelberg-Prag).