Mittwoch, 11. Mai 2022

Ausstellung „Voilà! Denken. Fühlen. Malen“ im Neuen Rathaus in Weiden



Die Portraits der Künstler*innen Pamina Lenn, Denis Fischer und Christa Platzer in der Ausstellung
»Voilà! Denken. Fühlen. Malen« in Weiden.
Foto: Susanne Kempf



Kunst bringt Menschen zusammen. Bereits 2015 zeigte Susanne Kempf aus Weiden in der Oberpfalz im Obernburger Rathaus Gemälde von sich, von Ulrike Lautenschlager aus Pirk bei Weiden und von ihrer Mutter Dietlind Kempf. 2019 folgte eine große Präsentation in der Bibliothek in Elsenfeld, dort zeigte sie die damals aktuelle Ausstellung „Denken. Fühlen. Malen – Werke von Künstlern mit Multipler Sklerose“.

Über beide Ausstellungen hatte ich, Ruth Weitz, freie Journalistin, Bildjournalistin und Verlegerin aus Obernburg berichtet. Der Kontakt zwischen Kuratorin Susanne Kempf und mir riss auch in der Pandemiephase nicht ab, ich nahm vielmehr ab sofort an den von Susanne Kempf erstellten digitalen Ausstellungen unter dem Titel »Voila!« teil.
(Beteiligen können sich an dieser neuen Reihe Künstler und Fotografen aus aller Welt. Sieben gemeinsame digitale Ausstellungen wurden seit Mai 2020 auf YouTube veröffentlicht. (https://www.youtube.com/channel/UCg-KvNTy4zv1MEAb4FXJ3HQ/videos).

Nach langer Pause analoge Ausstellung 
 

Jetzt gibt es nach der langen Phase endlich wieder eine analoge Ausstellung. Susanne Kempf, deren früh verstorbener Vater Adolf Kempf gebürtiger Hausener war und die seit ihrer Kindheit regelmäßig bei ihrer Verwandtschaft am Untermain zu Besuch ist, lud auch Ruth Weitz ein, an der neuen analogen Ausstellungsreihe teilzunehmen. Unter dem neuen Titel Voilà! Denken. Fühlen. Malen.“ zeigen 19 Künstler und Fotografen aus Deutschland und Österreich bis 27. Mai 56 Bilder und Fotografien im Neuen Rathaus in Weiden. Am vergangenen Donnerstag wurde die sehenswerte Präsentation durch den Weidener Oberbürgermeister Jens Meyer, Kuratorin Susanne Kempf und Schirmherrn Christian Engel (BHS Corrugated in Weiherhammer) im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet.

Im Sommer ist die Ausstellung in Amberg, im Herbst in Weiherhammer bei Weiden zu sehen. Susanne Kempf plant über diese Zeit hinaus, sie denkt über eine Kunst-Partnerschaft zwischen der nördlichen Oberpfalz und dem Region Untermain nach, hofft, dass hierfür vielleicht eine Delegation die aktuelle Ausstellung in Weiden besucht. Dabei ließen sich Pläne für künftige gemeinsame Aktionen schmieden. Bei Interesse können sich Kuratoren und Künstler melden bei Susanne Kempf, Email Kunstkontor-SK@magenta.de oder Telefon 0961 6340324.


Teilnehmer an der aktuellen Ausstellung:


Renate Christin (Sinzing bei Regensburg), Jennifer Danler (Mitterteich/Oberpfalz), Dietlind Kempf (Weiden in der Oberpfalz), Susanne Kempf (Weiden in der Oberpfalz), Ulrike Lautenschlager (Pirk bei Weiden), Tina Lücke (Hameln/Niedersachsen), Walter Pilsak (Waldsassen/Oberpfalz), Josef Ptacnik (Wien/Österreich), Andrea Saß (Stralsund /Mecklenburg-Vorpommern), Holger Saß (Stralsund /Mecklenburg-Vorpommern), Gebriele Scharfenberger (Dresden/Sachsen), Christine Schinner (Korneuburg/Österreich), Christel Schmid (Marbach am Neckar/Baden-Württemberg), Gisela Schultze-Bachmann (Kempten im Allgäu/Bayern), Marijana Vukovic (Bruck an der Mur/Österreich), Marika Wagner (Wien/Österreich), Ruth Weitz (Obernburg am Main/Bayern), Stefanie Woch (Wolfsburg/Niedersachsen(, Hans Yberle (Pattershofen bei Kastl/Oberpfalz/Bayern).

Vielen Dank an Susanne Kempf, die mir den Text und das Foto zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 23. März 2022

Wenn es in den Extremitäten kribbelt - Jazzkonzert in Erlenbach



Mit einem starken Jazzorchester im Hintergrund begeistern Kerstin Olejak und Thorsten Keil
beim Jazzkonzert in der Erlenbacher Frankenhalle.



Bandleiter Stephan Schlett moderiert den Abend mit viel Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken.

Dieses Mal war ich als Gast dabei. In früheren Jahren habe ich zu Stift, Block und Kamera gegriffen, um als rasende Reporterin über Veranstaltungen zu berichten. Danach gab's eine Pause, denn ich ging in Ruhestand. Aber nun schreibe ich aktuell wieder für unsere Heimatzeitung. Am Freitagabend war ich in Kleinwallstadt, um übers Musikkabarett mit Anne Folger zu berichten. 

Die Rezension zum JOE-Konzert hat meine Tochter Miriam fürs Main-Echo geschrieben. Sie hat mir eine Freude damit gemacht, einen zweiten Presseplatz zu besorgen. Ich liebe Jazz - und insbesondere das Erlenbacher Jazz-Orchester, zumal der Bandleader ein Obernburger ist. Der Frühlingsanfang 2022 hatte Musiker und Publikum gleichermaßen beflügelt, denn just zum Datum 20. März hat das Jazz-Orchesters-Erlenbach, kurz JOE genannt, sein Programm in der Frankenhalle präsentiert. Die Publikumsränge waren unter Corona-Bedingungen gut besetzt. Obwohl nur eine Stunde Dauer von Orchesterleiter Stephan Schlett angekündigt, gab es noch eine Stunde drauf - mit großem Spaß am gemeinsamen Musizieren im Orchester und zur Freude des Publikums.

JOE mit einigen Ersatzmusikern

Zuvor hatte Stephan Schlett berichtet, dass eine ganze Reihe von Stammmusikern aus verschiedenen Gründen ausgefallen war und nur teilweise ersetzt werden konnte. Aber das tat der Qualität keinen Abbruch. Die Ersatzleute waren kurzfristig eingesprungen und hatten nur kleine Zeitfenster, mit der übrigen Band zu proben. Am Abend zeigte sich, dass hier Profis am Werk waren, die sich nahtlos in das Orchester einfügten und mit beeindruckenden Soli glänzten.

 Als stimmgewaltiger Sänger brilliert Thorsten Keil, der schon lange Jahre das Orchester bereichert.


Als ambitionierte Jazzsängerin zeigt Kerstin Olejak, was sie drauf hat.


Es waren vorwiegend Stücke aus der Jazz-Historie vor und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die gespielt wurden. Einzig eine Komposition der 2010 verstorbenen Jazz-Ikone, einige Cover-Titel bekannter Künstler wie Robbie Williams und besondere Arrangements bildeten hier eine Ausnahme. Als wunderbare Zugabe empfand ich »Mack the Knife« aus der Dreigroschenoper. »Satchmo« Louis Armstrong und Ella Fitzgerald haben hier von einer Wolke herab mit Sicherheit applaudiert. Kerstin Olejak und Thorsten Keil haben die beiden exzellent interpretiert. Mit geschlossenen Augen und offenem Ohr meinte man, Louis und Ella stünden auf der Bühne und sängen.
Hier der Link zur Rezension aus dem Main-Echo

Mittwoch, 9. März 2022

Erinnerungen, die bleiben und Heimatgefühle produzieren

 

Der Kanzleiturm des Schlosses in Romrod vom Küchenfenster meines Elternhauses. Das ehemalige Jagdschloss ist naturgemäß in die Jubiläumsfeierlichkeiten eingebunden.
Foto: Ruth Weitz

Es war schon vor einigen Wochen geplant, dass Horst Blaschko aus Romrod nach Obernburg kommen wird, um alte Fotos zu sichten, die in den vorbildlich angelegten Alben meines vor einem Jahr verstorbenen Vaters zu finden sind. Die Alben hatte ich schon vor längerer Zeit mitgenommen. Sie dokumentieren die Historie meiner Familie und der Schlossstadt Romrod, die in diesem Jahr 825-jährigen Geburtstag feiert. Aus diesem Anlass will Horst eine Foto-Ausstellung konzipieren. Er hat schon im Jahr 2014 den Vorsitz des Heimat- und Kulturvereins übernommen, obwohl er damals noch im Rhein-Main-Gebiet lebte. Jetzt ist er wieder in seinen Geburtsort zurückgekehrt und wurde bei der letzten Kommunalwahl 2021 in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Er ist immer noch gewerkschaftlich engagiert, weshalb er oft nach Offenbach fahren muss.

Ein Herz für Gerechtigkeit und Solidarität und für Romrod

In den 1990er Jahren wurde er Betriebsrat bei der Telekom in Frankfurt und hat dieses Amt seit 2004 bundesweit ausgeübt. Wie er in einem Bericht der Oberhessischen Zeitung anlässlich der Verleihung des Landesehrenbriefes im Jahr 2018 erklärte, hat er ein großes Herz für Gerechtigkeit und Solidarität. Gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen in Stadt und Land seien ihm immer wichtig gewesen. Er habe sich immer für Arbeitsplätze eingesetzt, dort wo die Menschen wohnten und habe dies als Maßgabe für Unternehmen gefordert.


Umfangreiches Jubiläumsprogramm

Die ehemalige Wasserburg der Herren von Romrod, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert entstand, ist ein Wahrzeichen der Kernstadt mit insgesamt fünf Stadtteilen und rund 3.000 Einwohnern. In späterer Zeit übernahm das Gebäude die Landgrafen von Hessen-Darmstadt, die das Anwesen zu einem Jagdschloss umbauen ließen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wohnten dort Flüchtlingsfamilien. Es stand dann viele Jahre leer, bis das Gebäude die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unter seine Fittiche nahm und es von Grund auf sanieren ließ. Heute befinden sich dort ein Hotel mit Restaurant. Es ist mittlerweile zum Domizil für Hochzeitspaare und ihre Gäste geworden.
Ein im Dezember 2021 erschienener Bericht in Oberhessen Live


Samstag, 4. Dezember 2021

Der Einstieg in ein wunderschönes Kinderbuch

 

Zehn Geschichten über die Freundschaft
eines Kängurus mit einem Kakadu.

Leider ist es nicht möglich in der derzeitigen Situation der Corona-Pandemie das in meinen Verlag Weitz & Weitz veröffentlichte Kinderbuch von Sabine Belinga Belinga mit sehr schönen Illustrationen von Petra Balonier öffentlich zu präsentieren. Wir freuen uns alle, dass Yvonne Vogel vom Tatüt-Theater in Fränkisch-Crumbach hier das erste Kapitel liest.

Viel Freude beim Angucken und Anhören!


Das Buch kann direkt beim Verlag bestellt werden post@ruthweitz.com. Bei Bürobedarf Schnarr in Elsenfeld und beim Buchkabinett in Obernburg sowie in den Verkaufsstellen in und um Brensbach ist es direkt zu kaufen.

Montag, 22. November 2021

Neue Buchprojekte in der vierten Corona-Welle

 

In ihrem aktuellen Buch hat die Aktivistin und Lyrikerin Xenia Hügel
zusammengefasst, wie sie dazu kam, Kinder in Uganda mit einem
beispielhaften Charity-Projekt zu unterstützen und wie das Ganze
an Fahrt aufnahm. Zwei Euro aus dem Verkauf gehen direkt an
»Sounds of Hope«.



Das wunderbar von Petra Balonier illustrierte Kinderbuch
»Lila und Einstein« mit 10 Geschichten
über die Freundschaft eines Kängurus mit einem Kakadu von
Sabine Belinga Belinga.


Ende der Woche, um den 27. November 2021 herum, gebe ich in meinem Verlag zwei neue Bücher heraus - mitten in der vierten Corona-Welle. Ich kann nur hoffen, dass es nicht zu einem erneuten Lockdown kommt und die Buchhandlungen geschlossen werden. Leider haben wir hier im Landkreis Miltenberg steigende Inzidenzzahlen mit steigender Tendenz! Nun biete ich an, beide Ausgaben an Leserinnen und Leser in Deutschland portofrei zu versenden. Ich denke, einige Buchhandlungen werden diesen Service auch in ihrem Portfolio haben.
Leider muss die am 12. Dezember 2021 in Brensbach, Alte Post, geplante Lesung mit Yvonne Vogel wegen Erkrankung abgesagt werden. Sie wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

Geschenktipp zu Weihnachten

Beide Bücher sind ein Geschenktipp zu Weihnachten und geben Hoffnung. Sowohl in dem Kinderbuch von Sabine Belinga Belinga (Brensbach) als auch in dem biografischen Werk von Xenia Hügel (Amorbach/Offenbach) stehen positive Aussagen im Vordergrund. Wer mehr über den Inhalt wissen möchte, findet Erläuterungen und bibliografische Daten auf der Verlagshomepage