Montag, 18. April 2016

1. Cousin- und Cousinentreffen der Stieler-Mischpoke in hessisch Sibirien - Romrod, Vogelsbergkreis


Gruppenbild des Stieler-Clans (teilweise mit Anhang) im Schlosspark zu Romrod. Hinten links mein Bruder Fred, der älteste in der Runde und meine Cousine Silke (zweite von rechts), das Küken. Vorne in der Mitte mit Brille, das bin ich ;-)
Am Samstag, 16. April 2016, in aller Herrgottsfrühe bretterte ich bei strömendem Regen über die A45/Abfahrt Wölfersheim über Hungen nach Grünberg über die B49 nach Romrod, um zunächst meinen Vater zu bekochen, ihn anschließend zum Friedhof zum Grab meiner Mutter zu begleiten und mich dann am späteren Nachmittag zum 1. Cousin- und Cousinentreffen der Stieler-Sippe zu begeben. Ramona, die Tochter meines jüngsten Onkels Karl-Ludwig Stieler (leider schon viel zu früh von uns gegangen), hatte alles hervorragend organisiert.

Das Stieler-Wappen.
Es war wirklich eine ganz tolle Feier, wo wir in Erinnerungen schwelgten, viel lachten, aber auch Wehmut empfanden, weil viele aus unserer großen Familie nicht mehr leben. Vier meiner Onkels und Tanten väterlicherseits sind bereits gestorben. Einer meiner Cousins, Georg, lebt leider auch nicht mehr. Seine Schwester Arlen (Marlene) war bedauerlicherweise krank geworden und die einzige aus der Stieler-Mischpoke, die am Samstagabend nicht dabei sein konnte. Auch Georgs Witwe Edelgard hatte absagen müssen, weil sie schon lange vorher bei einem anderen Termin zugesagt hatte. Schade!

Hier das Gemeinschaftsbild am späten Abend, vorne von links Cousine Anke mit Ehemann Jens, meine Wenigkeit, mein Vater, Cousine Ute, Ramonas Angetrauter Frank, dahinter stehend von links die Cousins Jürgen, Jens, und Frank, Cousine Ramona, mein Bruder Fred, Cousine Silke, Cousin Bernhard, Cousine Elisabeth, Cousin Harald, Cousine Catharina und Cousin Christian, Elisabeths Angetrauter Stephan und Jürgens Angetraute Marion.
Mein Cousin Jürgen und seine Frau Marion kamen zu spät, weshalb sie auf dem oberen Gruppenfoto nicht abgebildet sind. Es waren auch einige Partner/innen dabei, die alle mit eingeladen waren. Meine zuweilen bessere Hälfte wollte aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen, unter anderem sagte ihm die Menükarte nicht zu. Dazu mein Kommentar: Was der Odenwälder Bauer nicht kennt, isst er nicht. :-) Noja - wie die Romröder sagen - ich hätte ihm Handkäs' in der Tupperbox mitnehmen können...! Dabei liebt er meine Familie und ist begeistert von unserem Zusammenhalt.

Cousine Ramona Stieler (rechts), hatte das Ganze organisiert, links neben ihr ihre Tochter Malena, die bei der Feier assistierte und als fleißige Fotografin viele Bilder schoss. Sie hat auch die Gruppenfotos gemacht (Sonst wäre ich ja auch nirgendwo abgebildet).
Mein Vater hatte sieben Geschwister. Insgesamt waren wir 16 Cousins- und Cousinen. Da Georg leider schon gestorben ist, sind wir noch 15, die über ganz Deutschland verteilt leben. Mein Cousin Jens kam aus Hamburg, die anderen aus der Umgebung von Kassel, Jürgen und seine Frau Marion aus Borken-Kleinenglis, Christian aus Marburg, Silke aus Homberg an der Efze, Anke und ihr Mann aus Grünberg, Ramona und ihr Mann aus Alsfeld-Leusel, Bernhard aus Alsfeld, seine beiden Geschwister Elisabeth und Harald aus Schwalmtal-Vadenrod und ich aus Obernburg. Die anderen wohnen entweder seit jeher in Romrod oder jetzt wieder dort, so wie meine Cousine Catharina, die viele Jahre in der Türkei ein Hotel betrieb.

Den goldenen Blitz erhielt Harald (rechts), der sich als erster zum Treffen angemeldet hatte. Seine Schwester Elisabeth und Schwager Stephan amüsieren sich mit ihm.
Christian wurde mit der goldenen Schnecke beglückt. 
Er war der letzte, der sich zum Treffen angemeldet hatte.
Ramona hatte auch eine Schlossführung organisiert, die interessant und lustig war. Wir hatten eine extrem hübsche und schlagfertige Schlossführerin. Am Abend nach dem Essen gab es eine von Ramona und ihrem Mann Frank sowie Tochter Malena (Ein besonders herzliches Dankeschön für die Gruppenfotos!) vorbereitete Präsentation, die unsere Familiengeschichte beleuchtete. Mein Vater kam dazu und erklärte eine Menge Zusammenhänge und Begebenheiten, erzählte aus seiner Kindheit und seinen Jugendjahren. An diesem Abend wurde wieder einmal klar, dass unsere Oma Anita eine ganz taffe Frau und Mutter war, die ihr selten vergnüngsteuerpflichtiges Leben mit viel Geduld und Liebe gemeistert hat. Sie war gläubig im besten Sinne, weshalb sie nie die Zuversicht verlor. Immerhin wurde sie stolze 92 Jahre alt!
Zu mitternächtlicher Stunde ließen wir im übertragenen Sinne die Sektkorken knallen. Frank aus Kassel feierte seinen 52. Geburtstag. Gegen 2:15 Uhr verließen dann die letzten Cousins und Cousinen die Alte Hofreite. Da ich keinen Haustürschlüssel hatte, musste ich ausharren, bis auch mein Bruder Fred zum Aufbruch strebte.

Die Schlossführung war witzig und spritzig, dank unserer attraktiven und schlagfertigen Führerin (rechts).
Es war ein schöner Abend - gerne bald wieder ein Cousin- und Cousinentreffen! Mein Vater wird am 19. Dezember 90 Jahre alt, da hat er die ganze Mischpoke eingeladen. Am Samstag haben alle zugesagt. Das Datum und der Wochentag (kurz vor Weihnachten und an einem Montag) sind zwar nicht unbedingt so prickelnd, aber wir alle wollen uns Urlaub nehmen und in Romrod übernachten. Das wird bestimmt wieder eine klasse Familienfete!

Happy Birthday! Ramona gratuliert Frank Punkt 24.01 Uhr zu seinem Geburtstag.
Dann mal Prost!





Und hier der Link zum Beitrag in Oberhessen-Live! Vielen Dank für die Veröffentlichung am 18. April 2016:
Erstes Cousin- und Cousinentreffen der Stieler- Sippe 

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